Warum ich fotografiere? Wenn ich ehrlich bin, geht es mir dabei gar nicht in erster Linie um das perfekte Foto. Es geht mir nicht darum, ein starres Produkt zu erschaffen oder Erwartungen zu erfüllen, die das Leben ohnehin oft schwer genug machen.
Ich fotografiere, um gemeinsam mit euch Momente zu schaffen. Momente, in denen ihr einfach sein dürft, wie ihr seid. Authentisch, frei und verbunden.
Egal, ob wir laute, lachende Augenblicke festhalten oder die leisen, tiefgründigen Momente des Abschieds begleiten – im Kern geht es bei meiner Arbeit immer um Liebe. Die Liebe zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen oder zu einem Seelentier. Das Foto, das dabei entsteht, ist eigentlich nur das „Mittel zum Zweck“. Es ist euer persönlicher Schlüssel zu einer Erinnerung.
Mein größter Antrieb und das, was ich an meiner Arbeit so sehr liebe, ist ein einziger Gedanke: Wenn ihr in vielen Jahren eines meiner Bilder in die Hand nehmt, sollt ihr euch genau an diesen Moment zurückerinnern. Ihr sollt spüren, wie sehr ihr diesen Augenblick genossen habt, und unweigerlich lächeln.
Denn am Ende ist eben das was bleibt nicht das gedruckte Bild auf dem Papier – sondern das Gefühl, das es in uns weckt.
Seelenverwandter, Kuschelpartner, Familienmitglied oder alles zusammen. Unsere tierischen Freunde begleiten uns durch alle Lebenslagen. Sie wachsen uns ans Herz und nehmen einen wichtigen Teil in unserem Leben ein.
Jedes Tier hat seinen ganz individuellen Charakter. Diesen versuche ich auf meinen Bildern sichtbar zu machen.
Die Wildtierfotografie, meine große Leidenschaft.
Man hat direkten Kontakt mit der Natur und dabei entstehen tolle Erinnerungen und im besten Fall sogar tolle Bilder.
Diese Bilder geben mir Gelegenheit, Ihnen als Betrachter, Wildtiere näher zu bringen, denen man im Alltag oft nicht so nah kommt.
Ist man oft draußen in der Natur bei den Wildtieren, erlebt man häufig wunderschöne Augenblicke wie "brennende" Sonnenuntergänge oder andere Naturschauspiele.
Diese dann festzuhalten ist eine besondere Herausforderung.
Wenn man dann bei Spaziergängen auch mal stehen bleibt und sich Zeit für die ganz ganz kleinen Dinge nimmt, wird man feststellen, dass es hier ebenso viel zu entdecken gibt.
Das Rausgehen ist bei dieser Art der Fotografie aber gar nicht zwingend erforderlich. Mit ein wenig Fantasie lassen sich auch zuhause tolle Makroaufnahmen machen.
Mit langer Belichtungszeit und Licht in verschiedensten Formen und Farben kreativ werden.
Hier setzt einem nur die eigene Kreativität Grenzen. Alte PET-Flaschen werden zu Taschenlampen, Schneebesen zu Schleuderwerkzeugen und heraus kommen die verrücktesten Gebilde.
Wenn zwei Künste wie das Holzbildhauen und die Fotografie aufeinandertreffen.
Wenn warmes Abendlicht klare Konturen zeichnet, Kontraste hervorhebt und zugleich vieles im Schatten verborgen bleibt.
Genauso wie im Werkstück selbst: Bevor der Holzbildhauer mit Hammer und Meißel arbeitet, liegt die Form noch verborgen – unsichtbar, bis Geduld und Präzision sie ans Licht holen.
Für mich ist das Faszinierende an diesem Moment genau diese Parallele: Manche Geschichten zeigen sich erst, wenn man genau hinsieht – oder sie sichtbar macht.